Nov 072012
 

Nach den Streikposten der Arbeiter*innen und den Auseinandersetzungen, Kürsänderung der Kooperativen, die die Arbeit für den Schwedischen Riesen verwalten: weitere zwölf gewerkschaftlich organisierte Beschäftigte entlassen, Lohnausgleichkasse schnellt außerordentlich in die Höhe. IKEA: „Wir werden im Ausland produzieren, Streiks sind schuld“. Arbeiter*innen: „Wir werden weiterprotestieren bis wir würdige Arbeitsbedingungen haben.“

All-out strike and clashes at Ikea plant

 Posted by on 3. November 2012 at 19:05
Nov 032012
 

„Four workers have been hospitalized after riots took place in front of the gates of the Ikea plant in Piacenza this morning (November 2). The plant is the Swedish corporation’s main Italian storage centre and its workers are nominally employed by several cooperatives. However, as is often the case in Italy, the name ‘cooperative’ hides a dire reality of exploitation, the ignoring of labour regulations and of national collective agreements.“

IKEA-Streik auf Euronews

 Posted by on 3. November 2012 at 19:02
Nov 032012
 

„Im norditalienischen Piacenza haben einige Angestellte eines Subunternehmers von IKEA gegen schlechte Verträge und unbezahlte Überstunden protestiert. Dabei kam es zu Handgemengen mit der Polizei. Andere Kollegen blieben dem Protest fern. IKEA verwies auf seinen Verhaltenskodex gegenüber Subunternehmern und Kontrollen, die auf seiner Seite keine Unregelmäßigkeiten aufgezeigt hätten. Auch der Bürgermeister von Piacenza hatte IKEA nichts vorzuwerfen. Der Standort dient dem schwedischen Konzern als logistische Basis für alle seine Läden in Norditalien.“

Nov 022012
 

Sie haben sich heute Früh um 6 Uhr gegenüber den Gittertoren von IKEA in Piacenza getroffen. Die Arbeiter*innen des Consorzio Gestione Servizi (CGS) [Konsortium für Dienstleistungsmanagement] kamen pünktlich und wurden unterstützt von der S.I. Cobas, von TNT- und GLS-Arbeiter*innen sowie vom Unterstützungsnetzwerk für Arbeiter*innen in der Logistik. Sie haben begonnen die Gittertore der Niederlassung des Schwedischen Unternehmens zu besetzen, um den Warenumschlag zu blockieren – als Form des Protests, um die Einhaltung ihrer Rechte einzufordern. Die Arbeiter*innen fordern die Anwendung und Einhaltung der nationalen Kollektivverträge; das Einhalten von Sicherheitsnormen; die Kündigung von Abteilungsleiter*innen, die Arbeiter*innen nicht respektieren; die Aufhebung disziplinärer Maßnahmen sowie die Wiedereinstellung der gekündigten Kolleg*innen.