clashcityworkersvienna

Arbeitsstopp bei IKEA in Griechenland

 Posted by on 24. November 2012 at 13:09
Nov 242012
 

Angestellte in zumindest einer griechischen Filiale von IKEA im Süden von Athen traten Anfang der Woche in Streik, nachdem von der Geschäftsführung angekündigt worden war, dass Löhne um 11% – 15% gekürzt werden sollen. Darüber hinaus wurden die Angestellten auch darüber informiert, dass ihre Kollektivverträge aufgekündigt und durch individuelle Verträge ersetzt würden. Dies ist in Griechenland auf Grund der letzten Gesetzesänderungen, die auf Druck der Troika erlassen wurden, möglich.

Quelle: http://www.ekathimerini.com/4dcgi/_w_articles_wsite1_1_20/11/2012_470824

Weitere Infos:
https://twitter.com/search?q=%23ikea%20%23greece&src=typd

Occupy IKEA!

 Posted by on 17. November 2012 at 22:14
Nov 172012
 

Aktivist*innen in Stockholm solidarisieren sich mit dem Kampf um bessere Arbeitsbedingungen bei IKEA in Piacenza. Näheres dazu in einem Video auf youtube!

Nov 142012
 

|]
|] Arbeitskampf bei IKEA in Piacenza (Italien)
|] http://ikea.prekaer.at
|]

IKEA setzt Subunternehmen ein, die Arbeiter*innen im IKEA-Zentrallager ausbeuten. Diese – vorwiegend Migrant*innen – organisieren sich und streiken. IKEA antwortet mit Kündigungen. Solidaritätsaktionen in ganz Italien. Polizeigewalt gegen Streikende.

Seit Mitte Oktober befinden sich die Arbeiter*innen des Consorzio Gestione Servizi (C.G.S.), das mit dem Warenumschlag im italienischen IKEA-Zentrallager in Piacenza beauftragt ist, im Arbeitskampf. Die Mehrzahl der Arbeiter*innen sind Migrant*innen, die sich trotz der prekären Lage, dass Aufenthaltstitel an eine Beschäftigung gebunden sind, nicht einschüchtern lassen. Sie haben sich in den letzten Wochen organisiert und zu Streikmaßnahmen gegen miserable Löhne und inakzeptable Arbeitsbedingungen entschlossen. Sie kämpfen für die schlichte Einhaltung des Kollektivvertrags wie überhaupt um die Einhaltung grundlegendster Rechte.

Die Antwort von IKEA und C.G.S.: Keiner der Forderungen wird nachgegeben, stattdessen wird 107 Arbeiter*innen die Kündigung ausgesprochen. Betroffen sind vor allem jene, die bei den Protesten vermeintlich besonders aufgefallen bzw. gewerkschaftlich organisiert sind.

|] Die Arbeiter*innen fordern:

– die Anwendung und Einhaltung der geltenden Kollektivverträge
– die Wiedereinstellung der gekündigten Kolleg*innen
– das Einhalten von Sicherheitsstandards am Arbeitsplatz
– die Aufhebung von Disziplinarmaßnahmen
– die Kündigung von Abteilungsleiter*innen, die die Arbeiter*innen nicht respektieren

|] Die Arbeiter*innen bei IKEA in Piacenza brauchen Unterstützung!

Vor Ort werden die Streikenden von der Gewerkschaft selbstorganisierter Arbeiter*innen (S.I.Cobas), anderen Arbeiter*innen, Migrant*innen, Prekären, Studierenden etc. unterstützt. In den letzten Tagen haben zudem in vielen Städten Italiens Solidaritätsaktionen stattgefunden. Vor und in IKEA-Filialen wurden Flugblätter verteilt. Auf einer IKEA-Website haben User*innen tausende solidarische oder schlicht wütende Postings hinterlassen – die Inhalte der Website sind mittlerweile offline. Auf Facebook, Twitter & Co tummeln sich Updates zum Arbeitskampf, Solidaritätsbekundungen sowie Boykott-Aufrufe gegen IKEA. Und Beschäftigte von IKEA-Filialen beginnen Informationen über weitere Probleme im Unternehmen zu veröffentlichen.

Das Unterstützungskommitee der Arbeiter*innen ruft alle anderen solidarischen Mitbürger*innen auf, sich bei IKEA Gehör verschaffen. Denn, wie es einer der streikenden Arbeiter auf den Punkt bringt: „Heute betrifft es die Arbeiter*innen von IKEA, morgen sind die Arbeiter*innen von woanders dran.“

|] Wie unterstützen?
Erkläre dich solidarisch und teile IKEA deinen Protest mit!
Ein Mailvorschlag findet sich hier: http://ikea.prekaer.at/unterstutzung/

|] Kontakt IKEA Deutschland (Service): ikea-service.de1@ikea.com und IKEA-Service.de4@IKEA.com
http://www.facebook.com/IKEADeutschland

|] Kontakt IKEA Österreich: ikea.austria@ikea.com
http://www.facebook.com/IKEA.Austria

|] Kontakt IKEA Schweiz (Presse): PR.CH@ikea.com
http://www.facebook.com/IKEA.CH

|] Kontakt IKEA Italia (Presse): rpit@ikea.com
http://www.facebook.com/IKEAItalia

MEHR INFO zum Arbeitskampf der Arbeiter*innen bei IKEA in Piacenza:

|] Arbeitskämpfe müssen Migrant*innen und Italiener*innen gemeinsam führen. Gegen Ausbeutung. Interview mit einem streikenden Arbeiter.
(coordinamentomigranti.org, 10.11.2012)
http://ikea.prekaer.at/gegen-ausbeutung

|] Online-Streikposten gegen Kündigungen bei IKEA: Website unter Beschuss.
(ilfattoquotidiano.it, 8.11.2012)
http://ikea.prekaer.at/schwedischer-riese-unter-beschuss

|] Piacenza: Verladearbeiter*innen blockieren Gittertore von IKEA. Sturmangriff der Polizei, fünf verletzte Arbeiter*innen.
(clashcityworkers.org, 2.11.2012)
http://ikea.prekaer.at/piacenza-italienverladearbeiterinnen-blockieren-gittertore-von-ikea

|] IKEA? Prekär!
Solidarität mit den streikenden IKEA-Arbeiter*innen in Piacenza!
http://ikea.prekaer.at

#N14 GENERAL STRIKE
People of Europe Rise Up – die Belegschaft von IKEA in Piacenza hat es vorgemacht!
http://europeanstrike.org

IKEA-Website Down!

 Posted by on 12. November 2012 at 17:26
Nov 122012
 

Seit Samstag den 10. November 2012 ist die IKEA-Website www.spazioalcambiamento.it offline. Auf der Website hatten hunderte Bürger_innen in den letzten Tagen ihrem Unmut über die prekären Arbeitsbedingungen bei IKEA in Piacenza Luft gemacht und massenhaft ihre Solidarität mit dem Kampf der IKEA-Belegschaft kundgetan.

„Diese Seite hat einen Informatik-Angriff von Hacker*innen erlitten. Wir sind daher gezwungen diese Seiten zu schließen, um die Privacy all jener Personen zu schützen, die uns ihre Ideen zu Veränderungen hinterlassen
haben.

Danke für alle Beiträge.
IKEA Italia“

In Sozialen Medien hat diese Erklärung freilich für weiteren Spott gesorgt.

Nov 122012
 

Nachdem wir bei den Streikposten und Demonstrationen von Piacenza mitgemacht haben, veröffentlichen wir ein Interview mit Arafat, einem Logistikarbeiter im IKEA-Lager und Protagonist der Kämpfe dieser Tage. Arbeitskämpfe – gegen Ausbeutung und für einen würdigen Lohn – müssen Migrant*innen und Italiener*innen gemeinsam führen. Was also tun, um in Zeiten der Prekarität, Krise und Bossi-Fini-Gesetze Erpressungen zurückzuweisen? Diesen Fragen gehen wir in der nächsten Ausgabe von „Senza chiedere il Permesso“ nach, die in Kürze erscheinen wird.

Was ist deine Einschätzung der heutigen und gestrigen Reaktionen von IKEA?

Mit der Ankündigung, dass 107 Arbeiter*innen gekündigt werden, hat IKEA einen falschen Zug gemacht, denn damit haben sie nun alle Bewohner*innen in dieser Gegend angepisst. Eine solche Ankündigung bedeutet, dass sie weder Verträge noch die Würde der Arbeiter*innen respektieren, dass sie nicht einmal das in der italienischen Gesetzgebung garantierte Streikrecht anerkennen. In wenigen Worten: die Arbeiter*innen, die gestreikt haben, haben ein würdigen Lohn, die Einhaltung der Verträge und Respekt innerhalb des Unternehmens gefordert. Wenn IKEA dies jedoch verweigert, heißt das, dass sie bzw. ihre Organisation weder die Verträge noch die Würde der Arbeiter*innen respektieren. Wir nehmen immer ein bestimmtes Image des Umgangs und der Bezahlung bei IKEA wahr, letztendlich aber wird uns nun das Gegenteil vor Augen geführt.

Was sind eure Pläne, um den Kampf weiter voranzutreiben?

Wir versuchen den Kampf zu verbreitern, nicht nur in Piacanza. Nächsten Samstag werden wir in 20 IKEA-Filialen Flugblattaktionen in Solidarität mit den Arbeiter*innen hier in Piacenza durchführen. Und wenn IKEA schlau ist, müssen sie meiner Meinung nach sehr schnell Schritte zur Wiedereinstellung der Arbeiter*innen setzen.

Wie wichtig ist für diesen Kampf die Teilnahme von Arbeiter*innen, die auch von anderen Betriebsstätten kommen?

Solidarität erweckt den Kampf zum Leben, ohne Solidarität von anderen stirbt der Kampf. Ich ersuche um alle Solidarität, die möglich ist – von allen anderen Städten. Denn heute betrifft es die Arbeiter*innen von IKEA und morgen sind die Arbeiter*innen von woanders dran. Wenn wir zeigen, dass sie es nicht schaffen den Kampf abzuwürgen, wird der Kampf in einem Netz der Solidarität von überall her leben.

Die meisten Arbeiter*innen, die diesen Kampf vorantreiben, sind Migrant*innen. Inwieweit wurde die Lage von Migrant*innen als Erpressungsfaktor ausgenutzt, um den Kampf anzugreifen?

Die Mehrzahl im gesamten logistischen Zentrum sind Migrant*innen, etwa 90%. Und jetzt machen auch einige Italiener*innen mit; es sind drei Italiener*innen, die teilnehmen. Aber wie auch immer, die Italiener*innen müssen sich mit den Migrant*innen bewegen, denn letzten Endes sind beide Arbeiter*innen. Lassen wir es sein, den einen als „Migrant*in“ zu bezeichnen und die andere als „Italiener*in“, denn letzten Endes bringen alle einen Lohn nach Hause und haben eine Familie zu ernähren, egal ob Migrant*in oder Italiener*in. Also, meiner Meinung nach ist dies der Zeitpunkt, sich zusammenzuschließen, Italiener*innen und Migrant*innen, gegen dieses System der „Sklaverei“, das hier in der Logistik herrscht. Es ist notwendig, das wir uns zusammenschließen gegen Ausbeutung sowie gegen den Mangel an Respekt und fehlende Verträge, denn gemeinsam können wir einen angemessenen Lohn und die Würde aller erreichen.

Quelle: http://coordinamentomigranti.org/2012/11/10/sul-lavoro-migranti-e-italiani-devono-lottare-insieme-contro-lo-sfruttamento, Text veröffentlicht am 10.11.2012

Nov 112012
 

Wir, die Arbeiter*innen im Arbeitskampf im IKEA-Zentrallager, schließen uns zusammen mit allen Arbeiter*innen und allen jungen Menschen in diesem Land, die beschließen ihre Würde nicht für eine miserable Arbeit und eine ungewisse und prekäre Zukunft zu opfern.

Seit drei Wochen befinden wir uns im Arbeitskampf und sind überzeugt davon, dass ein Leben zwischen Erpressungen und Angst nicht möglich ist. In diesen Tagen haben wir Solidarität und Unterstützung von vielen anderen Arbeiter*innen jeglicher Art und Herkunft, von Italiener*innen und Migrant*innen erfahren. Von den Kooperativen bis zu den Metallarbeiter*innen, von den Fachkräften aus dem Gesundheitswesen bis zu den Beschäftigten in den öffentlichen Schulen. Von Nord- bis Süditalien, bis hin zu Unterstützungserklärungen, die uns aus unseren Herkunftsländern erreicht haben, haben wir von uns und von eurer Unterstützung reden gehört. Wir haben in umfassendster Weise gesehen, wie sich konkretisiert, was von Beginn unseres Kampfes an unser Leitspruch war: WIR HALTEN ZUSAMMEN! WIR KÄMPFEN SEITE AN SEITE!

Unsere Auseinadnersetzungen haben längst weit über die Mauern unseres Depots in der Emiliga Romagna hinweg Aufsehen erregt – mit den internationalen TV-Sendern, die von unserem Fall Notiz genommen haben, sogar über die Grenzen des Landes hinaus. Wir hätten nie gedacht, dass all das geschehen könnte, was dahingegen jetzt geschieht. Die Momente der Entmutigung überwinden wir mit der unbeschreiblichen Solidarität, die ihr uns entgegenbringt; und wir fühlen uns stärker gegenüber den Giganten, denen wir entgegentreten – auch jetzt wo Kurzarbeit und die Kündigung von mehr als Hundert von uns drohen.

Es scheint unmöglich sich vorzustellen, dass Personen, die sich nie in ihrem Leben kennengelernt haben, die aus diversen Ländern kommen, die in verschiedenen Orten leben, es schaffen am gleichen Strang zu ziehen und die gleiche Sprache zu sprechen. Durch Würde und Willen schaffen wir es, Hindernisse zu überwinden, die zuvor unüberwindbar schienen. Die Sprache der Arbeiter*innen ist überall auf der Welt dieselbe. Es ist nur nötig, dass wir beginnen, uns mitzuteilen, zu teilen, sich zu engagieren, zu kämpfen und sich zu organisieren, um unsere Ansprüche geltend zu machen.

Dies ist das Außergwöhnlichste, das uns je passiert ist. Wir schließen uns mit euch, nahe und ferne Mitstreiter*innen, Arbeiter*innen und Studierende, zusammen. Wir schließen uns zusammen mit den FIAT-Arbeiter*innen in Pomigliano, mit den San Michele-Beschäftigten in Mailand, mit den Angestellten der öffentlichen Schulen,… Wir schließen uns zusammen mit den vielen Jungen und Studierenden, die uns in diesen Wochen unterstützt haben. Danke euch allen, Danke allen gewerkschaftlichen, politischen und sozialen Kräften, die uns in ehrlicher Art und ohne irgendeine Instrumentalisierung ihre Unterstützung gegeben haben.

Was wir heute erhalten, werden wir morgen erwidern. Wir, die IKEA-Arbeiter*innen von Piacenza, werden im gemeinsamen Kampf zur Verteidigung unserer Arbeitsbedingungen und gegen dieses System, das auf der Ausbeutung einer Minderheit angesichts der unendlichen Masse an Arbeitskraft auf dieser Welt basiert, an der Seite unserer Klassenschwestern und -brüder sein.

… WIR HALTEN ZUSAMMEN! WIR KÄMPFEN SEITE AN SEITE!

SI.COBAS-Arbeiter*innen, IKEA-Zentrallager
Piacenza, 9.11.2012

 

Anm.d.Ü.: S.I. COBAS = sindacato intercategoriale cobas lavoratori autorganizzati [Berufsgruppen übergreifende Gewerkschaft selbstorganisierter Arbeiter*innen]

Quelle: http://clashcityworkers.org/index.php?option=com_content&view=article&id=568:piacenza-operai-in-lotta-ikea-lettera, Text veröffentlicht am 11.11.2012

Nov 082012
 

Online-Streikposten gegen Kündigungen bei IKEA: Website unter Beschuss Der Schwedische Riese ist nach den Kündigungen in Piacenza und einem gewerkschaftlichem Kampf, der seit Tagen mit Demonstrationen und Auseinandersetzungen auf der Straße vorangeht, unter Beschuss

Text von Alessandro Delfanti, in: il Fatto Quotidiano, 8.11.2012

Wenn das Internet für Konsument*innen-Feedback genutzt wird, sollte mensch sich sicher sein, einen guten Ruf zu haben. Andernfalls passiert das, was im Fachjargon als „epic fail“ bezeichnet wird: ein Kardinalfehler, eine Bauchlandung mit Pauken und Trompeten. Das ist die Lektion, die IKEA in diesen Tagen erteilt bekommt, wenn auf dessen Website spazioalcambiamento.it* das Äquivalent zu Streikposten entsteht – nur online eben.

Hunderte Personen überfluten das Forum dieser Site, um Kund*innen des Schwedischen Riesen dazu aufzurufen, ebenfalls ein hochtrabendes „Manifest für Veränderungen“ zu schreiben. Pech für die Seite, wenn diese so aufgebaut ist, dass die Kommentare in Form von bunten Sechsecken aufscheinen, sodass sich eines in das andere fügt und die Site überfüllt ist mit tausenden Kommentaren wie „Arbeit für alle, mit Würde!“, „Eine Schande! Wiedereinstellung für die gekündigten Arbeiter*innen!“, „behandelt entweder eure Arbeiter*innen gut (alle!) oder vegesst mein Geld. For ever“, „Arbeiter*innen ausbeuten, um wenig für Möbel zu zahlen, ist keine Lösung, es ist das Problem“ und auch Beschimpfungen auf Schwedisch mit einem abschließenden „übersetzt euch das“.

Kurzum, die Veränderung, die die User*innen von IKEA fordern, betrifft die Rechte der Arbeiter*innen. Gestern hat IKEA in der Tat angekündigt, dass aufgrund der Mobilisierung der Verladearbeiter*innen im logistischen Zentrum in Piacenza nun das Arbeitsvolumen vorübergehend gekürzt wird. Die Verladearbeiter*innen sind bei einem Konsortium von Kooperativen beschäftigt, das die gigantische Lagerhalle, die IKEA-Filialen in ganz Südeuropa bedient, unter Vertrag hat. Diesen Kooperativen zufolge wird die Entscheidung von IKEA die Kündigung von 107 Arbeiter*innen zur Folge haben.

Wie bereits erwähnt, auf der Site von IKEA fehlt es nicht an Ironie: In einem Kommentar ist zu lesen „lieber IKEA, wer Elend und Repression sät, wird Aufstand ernten. Dennoch hübsch eure Seite ;)“. In der Tat, wenn der Ruf so ist, wie er ist, bleibt angesichts dessen, dass in diesen Tagen die social networks voll sind mit Empörung und Protesten gegen das Verhalten des Unternehmens, nur mehr eine Lösung: den Raum für Teilnahme und Einbeziehung der Kund*innen schließen.

Ein ganz schönes Problem für einen multinationalen Konzern, der in seinem „friendly“-Immage eine seiner Stärken hat. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass sehr viele Internet-User*innen, die über die Geschehnisse in Piazenza empört sind, bereits begonnen haben unverholen von Boykott zu sprechen. Sechsecke wie „Boykottiere IKEA! Rechte und Wiedereinstellung der Arbeiter*innen von Piacenza“ überschwemmen die Site. Darüber hinaus beginnen die Arbeiter*innen der Verkaufsstellen Informationen über weitere Probleme im Unternehmen zu veröffentlichen, wie etwa „IKEA Padua macht einwöchige Verträge“. An dieser Stelle reicht vielleicht nicht mehr eine neue Kommunikationsstrategie, um den epic fail auszubügeln, sondern IKEA wird seine Beschäftigungspolitik ändern müssen.

Anmerkung: *“Raum für Veränderung“; siehe exakt: spazioalcambiamento.it/manifest

Quelle: http://www.ilfattoquotidiano.it/2012/11/08/picchettaggio-online-contro-licenziamenti-bersagliato-sito-dellikea

Nov 072012
 

Nach den Streikposten der Arbeiter*innen und den Auseinandersetzungen, Kürsänderung der Kooperativen, die die Arbeit für den Schwedischen Riesen verwalten: weitere zwölf gewerkschaftlich organisierte Beschäftigte entlassen, Lohnausgleichkasse schnellt außerordentlich in die Höhe. IKEA: „Wir werden im Ausland produzieren, Streiks sind schuld“. Arbeiter*innen: „Wir werden weiterprotestieren bis wir würdige Arbeitsbedingungen haben.“

Quelle: http://www.ilfattoquotidiano.it/2012/11/07/ikea-shock-107-licenziamenti-produrremo-allestero-colpa-degli-scioperi/406390

All-out strike and clashes at Ikea plant

 Posted by on 3. November 2012 at 19:05
Nov 032012
 

Four workers have been hospitalized after riots took place in front of the gates of the Ikea plant in Piacenza this morning (November 2). The plant is the Swedish corporation’s main Italian storage centre and its workers are nominally employed by several cooperatives. However, as is often the case in Italy, the name ‘cooperative’ hides a dire reality of exploitation, the ignoring of labour regulations and of national collective agreements. [mehr]

Quelle: http://strugglesinitaly.wordpress.com/2012/11/03/en-all-out-strike-and-clashes-at-ikea-plant/